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Verkehrssituation

WaBo LangwedelSeit einigen Tagen ist das links gezeigte Schild in der Marsch zwischen Baden und Verden zu sehen. Die Landwirte und Grundstückseigentümer wollen mit diesem Schild auf die oftmals „Schwierige  Situation mit Radfahrern, Skatern aber auch Fußgängern“ aufmerksam machen. 

Die Wege gehören nicht dem Staat und auch nicht den Gemeinden.

Die Wege gehören den Mitgliedern des Wasser- und Bodenverbandes Staustufe Langwedel. Alle Grundstückseigentümer sind Zwangsmitglieder in diesem Verband und müssen Beiträge bezahlen. Diese Beiträge werden, unter anderem,  für die Unterhaltung der Wege eingesetzt.  Der WaBo Staustufe Langwedel hat die Aufgabe die Straßen in der Marsch von Achim bis Verden in einem guten Zustand zu erhalten -  das kostet viel Geld.

Die Wege gehören folglich den Landwirten und Grundstückseigentümern, die diese Wege mit Trecker und Auto benutzen müssen und dürfen.

Alle anderen Nutzer der Wege sind nur geduldet.

Dazu gehören:

Radfahrer, Rollerskater, Fußgänger und so weiter.

Die Nutzung der Wege des Verbandes durch Radfahrer, Rollerskater, Fußgänger wollen wir nicht einschränken.

Da manche dieser Nutzer glauben, sie hätten das alleinige Recht die Wege zu benutzen und die Landwirte und Grundstückseigentümer wären nur geduldet, ist das Miteinander gelegentlich gestört und  -   leider immer öfter.

Durch die Schilder „Durchfahrt verboten – Landwirtschaftlicher Verkehr frei“ kann das natürlich auch zu Missverständnissen führen. Da haben wir durchaus Verständnis für diesen Irrtum. Aber zu diesem „Landwirtschaftlichen Verkehr“  gehören eben auch Landwirte und Grundstückseigentümer die in ihrem Auto fahren.

Eine Alternative wäre nur die Öffnung des Verkehrs für Alle. Dann hätten wir eine Vielzahl von Fahrzeuge auf den Wegen und das kann ja auch nicht im Interesse der Erholungssuchenden sein.

Die Eigentümer der Wege fühlen sich oftmals  bedroht – sie werden ausgebremst – sie werden angezeigt,  es werden ihnen Schläge angedroht.

Dabei wollen sie doch nur ihre Äcker überprüfen – und diese Besichtigungstour erfolgt nicht immer mit dem Trecker, sondern auch mit dem Auto.

Inzwischen ist es schon so schlimm geworden, dass wir uns nur noch kurz vor Sonnenuntergang in die Marsch trauen. Dann sind nämlich die meisten Erholungssuchenden schon wieder zu Hause.  An den Wochenenden ist es noch viel schlimmer – dann kann man seine Felder  kaum noch abfahren – auch nicht am Abend.

Wir möchten uns diesen Anfeindungen nicht immer aussetzen.

Die Landwirte und Grundstückseigentümer bitten um ein nettes und freundliches Miteinander – ihnen liegt nichts an einer Konfrontation. Ein nettes Winken und ein freundliches Nachfragen, ob sie den Weg benutzen dürfen, ist sicher besser als das Androhen von Schlägen.

Wir danken Ihnen dafür, dass Sie sich informiert haben. Falls Sie weitere Fragen haben, so rufen sie uns bitte an, wir informieren Sie gerne.